Vorsicht, Autorinnen in der Steiermark! Lesung Teil 1: Willkommen in Großklein!

Die erste Lesung ist geschafft – es war ein tolles Erlebnis :)

Für alle, die ein wenig mehr erfahren wollen… hier der Bericht:

Samstag, 2. April

Um uns gut auf unsere erste Lesung vorbereiten zu können, haben Helmi und ich uns entschlossen, einen Tag früher anzureisen und uns im Ort der Lesung – mit dem etwas lustigen Namen „Großklein“ – vorher ein wenig umzusehen.

Helmi hatte auf ihrer Zugfahrt die wundervolle Landschaft genossen, während ich im Auto den tollen Asphalt und die vielen LKWs bewundern konnte ;)

Nach vier Stunden Autofahrt (während der wir kurz vor unserem Ziel auch durch den Ort „Kleinklein“ fuhren :D) erreichten mein Freund und ich endlich unsere Unterkunft, eine nette Buschenschank in der Kastralgemeinde Burgstall, auf einem kleinen Berg gelegen, der voller keltischer Hügelgräber war – dazu später mehr :)

Nach kurzen Verständigungsproblemen mit Opa Roman, der einen richtig witzigen, aber doch sehr unverständlichen Dialekt spricht, bekamen wir unsere Schlüssel und konnten uns kurz das gemütliche Zimmer anschauen.

Danach haben wir Helmi abgeholt, die in einer Unterkunft mit dem tollen Namen „Weiberhof“ untergebracht war, die ausschließlich Frauen vorbehalten ist und sich auch auf demselben Hügel befindet – allerdings im hintersten und ruhigsten Eck, was uns später auch abenteuerliche, nächtliche Autofahrten bescherte ;)

Im Zentrum von Großklein angekommen, schauten wir uns natürlich als allererstes das GÄZ an, in dem die Lesung stattfinden sollte. Das GÄZ ist ein sehr interessantes Gebäude mit einer riesigen Kuppel in der Mitte, die den keltischen Hügelgräbern, für die die Umgebung – und besonders Großklein – bekannt ist, nachempfunden ist.

Anschließend machten wir uns ins örtliche Museum auf, wo wir unsere Betreuerin für die Lesung finden sollten. Susanne Niebler – übrigens eine erfolgreiche österreichische Lyrikerin, die schon viele Lesungen hinter sich und noch viel mehr vor sich hat (z.B.: Lyrikband „DichterKlang“) – gab uns noch ein paar Tipps für die morgige Lesung und beglückte uns dann mit einer Privatführung durch das Museum mit dem Themenschwerpunkt „Hallstattzeit“. Susanne ist die Leiterin des Museums und kennt sich wirklich total gut mit den Kelten aus, die vor ungefähr 2500 Jahren diese Gegend besiedelten. Es war super spannend ihr zuzuhören und so viel Neues zu lernen :) Außerdem gab es noch eine Sonderausstellung zum Thema „Meteoriten“, wo wir echte außerirdische Steinchen, die an den verschiedensten Orten der Welt gefunden worden waren, bestaunen konnten.

Susanne begleitete uns dann noch zum Abendessen in ein nettes Wirtshaus in der Nähe. Wir tauschten uns über unsere Schreibtätigkeiten, unsere Bücher sowie über Vertrieb und Marketing aus… und ich ließ mir währenddessen köstliche Bärlauchspätzle schmecken :)

Susanne zeigte uns auch eine Notiz zur Lesung, die in der Großkleiner-Vierteljahresschrift „Klapotetz“ veröffentlicht worden war (siehe Bild 3).
Und sie erzählte uns vom sogenannten „BürgerSMS“, das an alle Einwohner verschickt worden war, um auf unsere Lesung aufmerksam zu machen :)

Der Wirt berichtete uns übrigens von seinen faszinierenden Keramikfunden aus Keltenzeiten, was uns noch zusätzlich bestärkte, am nächsten Tag eine Wanderung zu den Keltengräbern zu unternehmen :)

Ich muss sagen, wir fühlten uns vom ersten Augenblick an sehr willkommen in Großklein – und das sollte bis zum letzten Augenblick so bleiben :)

 

 

Ein Kommentar zu “Vorsicht, Autorinnen in der Steiermark! Lesung Teil 1: Willkommen in Großklein!

  1. Natürlich darfst du verlinken – darüber freue ich mich ja total :) Toll, dass „DichterKlang“ auch bei lovelybooks vertreten ist… da werde ich jetzt gleich mal reinschauen :)

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