Vorsicht, Autorinnen in der Steiermark! Lesung Teil 3: Auf die Plätze, fertig, lesen!

… der Bericht neigt sich dem Ende zu…

Sonntag, 3. April, 17 Uhr – Die Lesung

Um kurz vor fünf holten wir unsere Bücherkisten und tapezierten den noch leeren Tisch, der unter der Kuppel des GÄZ für uns bereitstand, mit unseren Werken.

Ich war ziemlich nervös.

Um fünf vor fünf war erst eine einzige Zuhörerin da. Aber das war anscheinend der Großkleiner Gemütlichkeit zuzuschreiben, denn es trudelten in den letzten Minuten noch mehr Leute ein und die Plätze füllten sich – zum Glück! :D

Susanne Niebler, die Museumsleiterin und Lyrikerin, die wir am Vortag kennengelernt hatten, stellte uns und unsere Bücher kurz vor und mein Freund, der am Mozarteum in Salzburg Trompete studiert, sorgte für einen perfekten, musikalischen Rahmen. Die Leute waren richtig überrascht, dass wir sogar einen Profi-Musiker dabeihatten :)

Helmi war als erste dran. Zum Einstieg in ihr Buch „Die letzte Heimat“, las ich eine Rezension vor, die ich vor ein paar Monaten verfasst hatte, nachdem ich von ihrem Buch total begeistert gewesen war. Anschließend entführte Helmi die ZuhörerInnen in die wunderbare und aufregende Welt der Vereinten Reiche. Obwohl auch sie, wie sie mir später verriet, sehr aufgeregt war – es war auch für sie die erste Lesung -, merkte man ihr das überhaupt nicht an. Ganz cool trug sie die Szenen vor und zog die ZuhörerInnen in ihren Bann.

Nach dem „Neapolitanischen Tanz“ aus „Schwanensee“ war dann ich an der Reihe. Auch Helmi las zuerst die Rezension vor, die sie wiederum über „Magiebegabt“ geschrieben hatte. Wir wollten die Leute dadurch auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig Rezensionen für die Weiterverbreitung unserer Bücher sind. Denn nur durch viele Rezensionen können neue Leser erreicht werden, da wir nicht die Marketing-Maschinerie eines großen Verlags hinter uns haben.

Als Helmi also geendet hatte, begann ich zu sprechen und „Magiebegabt“ vorzustellen. Ich hatte sechs kurze Szenen ausgesucht – manche witzig, manche spannend, manche etwas gruselig. Während Helmi noch gelesen hatte, hatten meine Hände vor Aufregung und Nervosität gezittert, aber sobald ich begann, den Prolog vorzulesen und gemeinsam mit den ZuhörerInnen in die magische Welt von Mandy und Chris einzutauchen, waren diese Gefühle verschwunden und ich fand es einfach nur klasse!

Ein echt tolles Gefühl, wenn ein ganzer Raum Menschen gebannt an deinen Lippen hängt :) Zwei Männer, die in der zweiten Reihe ganz außen saßen, beugten sich sogar während meiner Lesung immer weiter gespannt nach vorne – das fand ich total cool :D

Nach der Lesung signierten Helmi Schausberger und ich für alle Interessierten ein Exemplar unserer Debütromane. Und tatsächlich wollten mehr als die Hälfte der Leute nicht ohne ein Exemplar von „Magiebegabt“ und „Die letzte Heimat“ nach Hause gehen. Das war wirklich fantastisch – zum Glück hatten wir so viele Bücher dabei ;)

Als jeder und jede zufrieden und mit neuem Lesestoff ausgestattet war, setzten wir uns gemeinsam mit den Mitgliedern des Großkleiner Kulturausschusses, die die Lesung im Rahmen ihres neuen Sonntagprogrammes „Kult5ur“ organisiert hatten, und einigen interessierten LeserInnen aus dem Publikum noch ins Kleiner Café, um den Abend bei netten Gesprächen und einem Gläschen Rotwein ausklingen zu lassen.

Insgesamt kann man sagen, dass der Abend ein voller Erfolg war, der hungrig auf mehr macht! :)

Helmi und ich möchten uns auf jeden Fall für die wunderbare Chance bedanken, dass wir unsere Debütromane im keltischen Großklein vorstellen durften. Es war wirklich eine tolle Erfahrung! :)

Eine Einladung nach Leibnitz wurde übrigens bereits ausgesprochen… Ich halte euch auf dem Laufenden ;)

Eure
acn

 

2 Kommentare zu “Vorsicht, Autorinnen in der Steiermark! Lesung Teil 3: Auf die Plätze, fertig, lesen!

  1. Danke für den tollen Bericht und die vielen Fotos, Alex! Und deinem Chris nochmal ein großes Dankeschön für die spontane musikalische Unterstützung. War mit allem Drum & Dran ein erfüllendes Wochenende, oder? :-)

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