Archiv | Juni 2018

Für den Montagmorgen :)

Guten Morgen, liebe Leute,

was gibt es Besseres, als einen lustigen Start in die neue Woche? :)

Enjoy :D

Alles Liebe,
Alexandra

Demo gegen Tiertransporte

Liebe Leute,

am kommenden Samstag (23.6.) findet in Wien der große Demozug gegen Tiertransporte und die Milchindustrie statt.

Was haben Tiertransporte mit der Milchindustrie zu tun?

Unendlich viel leider. Denn damit die Menschen Kuhmuttermilch trinken und Muttermilchprodukte essen können, müssen die weiblichen Kühe jedes Jahr künstlich geschwängert werden, neun Monate schwanger sein und eine Geburt hinter sich bringen. Damit die kleinen Kälber nicht die ihnen zustehende Muttermilch trinken, werden sie entweder sofort getötet und als Kalbfleisch in die Supermarktregale sortiert oder sie kommen auf Tiertransporte, die die Babys OHNE NAHRUNG tausende Kilometer weit transportieren – oft bis weit über die EU-Grenzen hinaus, wo die kleinen Kälber gemästet werden, nur um dann unter schrecklichsten Bedingungen getötet zu werden.

Als Frau ist es mir ein besonderes Bedürfnis gegen die grauenvolle Ausbeutung weiblicher Lebewesen in der Milchindustrie aufzustehen (aber natürlich auch gegen die Eierindustrie, die ihr Geld bekanntlich mit Menstruationsprodukten weiblicher Hühner verdient).

Die Demo startet um 13 Uhr beim Christian-Broda-Platz (direkt beim Westbahnhof, also ideal für Westbahn-Fahrer*innen) und endet um 16 Uhr.

In Wien gibt es übrigens, was das Essen betrifft, ein extrem vielfältiges veganes Angebot (Burger, Pizza, Cupcakes, Torten, …) – zur Belohnung nach der Demo ;)

Ich hoffe, wir sehen uns dort! :)

Alles Liebe,
Alexandra

 

Weltumwelttag

Liebe Leute,

um die Welt ab diesem Weltumwelttag umweltfreundlicher zu behandeln, habe ich nur eines zu empfehlen:

Schaut euch die Doku „Cowspiracy“ an :)

„Cowspiracy“ hat mein Verständnis der Umweltproblematik und des Klimawandels nachhaltig verändert. Man kann sie auf Netflix anschauen. Falls ihr kein Netflix-Abo habt, kein Problem: Das kann man 30 Tage kostenlos testen. (Und wenn ihr dann schon im kostenlosen Probe-Monat seid, schaut doch bitte auch gleich noch „What the Health“ ;)).

Alles Liebe,
Alexandra

Ein Tag zum Feiern?

Liebe Leute,

heute ist „Weltmilchtag“. Ein Tag zum Feiern? Wohl kaum.

Aber es ist eine gute Gelegenheit, sich mit der Realität der grauenvollen Milchwirtschaft auseinanderzusetzen. Denn dort steht Vergewaltigung und Kindstötung an der Tagesordnung.

Besonders als Frau verstört es mich zutiefst, was die Milchindustrie mit Kuhfrauen macht. Deshalb finde ich die „Women against Dairy“-Kampagne so toll, deren Leitspruch lautet: „Sisters supporting Sisters from another Species.“

Heute gebe ich euch 4 gute Gründe, euren Milchproduktkonsum Geschichte werden zu lassen und diese grauenvolle Industrie in Zukunft nicht mehr mit eurem Geld zu unterstützen.

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Grund 1: Die Kuh und das Kalb

Wann und warum gibt eine Kuh Milch?

Die Kuh ist, wie der Mensch, ein Säugetier. Das bedeutet auch eine Kuh gibt nur Milch, Muttermilch!, wenn sie ein Baby bekommen hat.

Dazu muss sie jedes Jahr künstlich befruchtet werden. Die „Besamung“ sieht folgendermaßen aus: Der Kuh, unserer Schwester, wird der komplette Arm mit der Faust voran in den Anus eingeführt und die Gebärmutter durch die Darmwand hindurch umfasst, dann wird eine Besamungsspritze in ihre Scheide gesteckt und die Samen in ihre Gebärmutter gespritzt.
Meiner Meinung nach ist das Vergewaltigung.

Kühe sind, wie Menschen, 9 Monate schwanger. Hat die Kuh ihr Baby bekommen, werden die beiden sofort nach der Geburt getrennt. Die Mutterkuh ruft oft noch tagelang nach ihrem Kind. Das Kalb wird entweder sofort getötet oder ein paar Monate gemästet (meist im Ausland) und dann getötet. Ihr habt vielleicht schon mal Kalbfleisch im Supermarkt gesehen.
Nach 4 Jahren sind die Mutterkühe so ausgelaugt, dass auch sie getötet werden.

Kühe könnten eigentlich bis zu 30 Jahre alt werden!

All das ist auch bei „bio“ so. Bio ist nur eine Marketing-Masche, eine Verarsche. Die Kühe werden auch in Biobetrieben künstlich befruchtet, das Kind wird ihnen weggenommen, die Muttermilch gestohlen und nach vier Jahren kommen sie zum Schlachter. Sie landen im selben Schlachthof wie alle anderen auch.

Ich habe letztens beim Wandern Kälber und Mutterkühe auf der Weide gesehen (natürlich voneinander getrennt) und meine Eindrücke hier für euch beschrieben.

Die Frage ist also: Warum trinken wir die Muttermilch einer anderen Spezies? Sind wir nicht schon lange abgestillt?

Tolle Dokus zu diesem Thema sind: Earthlings und Hope For All. Letzterer ist ein wahnsinnig toller, österreichischer Dokumentarfilm.

Grund 2: Die Umwelt

Die Tierausbeutungsindustrie (Fleisch, Milch, Eier) ist der größte Klimakiller unseres Planeten.

Was fressen die 76 Milliarden Landtiere, die jedes Jahr weltweit geschlachtet werden?

Sie fressen hauptsächlich Soja und Getreide. Soja für das der Regenwald in großem Stile abgeholzt wird. 98% der weltweiten Soja-Ernte und 75% der weltweiten Getreide-Ernte werden an die „Nutztiere“ verfüttert.

Für die Produktion eines einzigen Burger-Pattys wird so viel Wasser verbraucht, dass man dafür 100 Tage duschen könnte, und es entstehen so viele Treibhausgas-Emissionen, dass man dafür 320 km mit dem Auto fahren könnte.

Um 1 kg Kuhfleisch zu erhalten, sind 16 kg Tierfutter nötig. Währenddessen hungern unzählige Menschen auf der Welt.

Und was passiert mit dem Kot dieser Milliarden „Nutztiere“? Er landet im Meer, verseucht das Grundwasser.

Die industrielle Tierhaltung ist maßgeblich für die Todeszonen in den Meeren verantwortlich und Verursacher des größten Artensterbens seit der Geschichte der Menschheit.

Eine tolle Doku, die ich zu diesem Thema empfehlen kann ist Cowspiracy. Und auch Hope for All.

Grund 3: Deine Gesundheit

Milchprodukte stehen, wie alle anderen Tierprodukte, eng in Zusammenhang mit den großen Killern unserer Zeit: KREBS, DIABETES, HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN.

Das wurde von berühmten Ärzten wie Dr. T. Colin Campbell (China Study), Dr. John McDougall (Starch Solution), Dr. Greger (How Not To Die) oder Dr. Neal Barnard wissenschaftlich bewiesen.

Außerdem stehen Milch und Milchprodukte in Verbindung mit der Entstehung von Allergien sowie Kopfschmerzen und Migräne.

Die Muttermilch einer Kuh ist dafür gemacht, ein Kuhbaby innerhalb kürzester Zeit zu einer riesigen Kuh zu machen. Sie ist voller Wachstumshormone.
Was machen diese Wachstumshormone in unserem (schon ausgewachsenen) Körper? Sie lassen Tumore und Krebs wachsen.
Das Cholesterin verklebt unsere Arterien, was früher oder später zum Herzinfarkt führt.

Gute Dokus zu diesem Thema sind: What the Health oder Gabel statt Skalpell. Auch Hope For All widmet sich diesem Thema.

Grund 4: Unendlich viele pflanzliche Alternativen :)

Die gute Nachricht: Wir müssen keine Kühe quälen und unsere Umwelt und unseren Körper ruinieren, denn es gibt heutzutage unzählige pflanzliche Alternativen zu Kuhmilch und Kuhmilchprodukten.

Es gibt pflanzliche Milch in allen Variationen (Mandel-, Reis-, Soja-, Haferdrink uvm.), veganen Käse (Tipp: SimplyV auf Mandelbasis), veganen Topfen/Quark, veganes Joghurt (aus Cashews, Kokosnuss, Süßlupinen, Soja, etc.), sogar vegane Sahne (zB Soja Cuisine oder auf Reis- oder Haferbasis).

Wir müssen keine Tierfrauen quälen, vergewaltigen und ihnen ihre Kinder wegnehmen.

Just remember: It’s Not Food, It’s Violence!

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Ich wünsche euch allen einen schönen Welttag der Mutterkuh!

Alles Liebe,
Alexandra