Tag-Archiv | Salzburg

Weltumwelttag

Liebe Leute,

um die Welt ab diesem Weltumwelttag umweltfreundlicher zu behandeln, habe ich nur eines zu empfehlen:

Schaut euch die Doku „Cowspiracy“ an :)

„Cowspiracy“ hat mein Verständnis der Umweltproblematik und des Klimawandels nachhaltig verändert. Man kann sie auf Netflix anschauen. Falls ihr kein Netflix-Abo habt, kein Problem: Das kann man 30 Tage kostenlos testen. (Und wenn ihr dann schon im kostenlosen Probe-Monat seid, schaut doch bitte auch gleich noch „What the Health“ ;)).

Alles Liebe,
Alexandra

Beim Wandern …

Meine Lieben,

in Salzburg hat man’s ja nicht weit zu den Bergen, drum war ich am Dienstag wandern.

Das Wetter war traumhaft, der Wald herrlich und der Ausblick vom Gipfel der Wahnsinn :)

Was ich auch gesehen habe, waren diese drei süßen Kälber.

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Obwohl sie noch Babys waren, waren sie nicht bei ihren Mamas. Eine von ihnen (vorne im Bild), ich habe sie „Lonely“ genannt, ist noch richtig klein, wohl erst wenige Wochen alt. Lonely ist immer wieder zu den beiden anderen hin und hat versucht, aus deren Euter zu trinken. Weil sie nie bei ihrer Mutter trinken durfte. Weil sie ihre Mama vermisst, wie jedes Baby.

Es hat mich so traurig gemacht, Lonely zuzusehen. Denn sie weiß nicht, dass diese schrecklichen Erlebnisse erst der Anfang sind. Sobald sie geschlechtsreif ist, wird sie vergewaltigt, geschwängert und das Baby wird ihr weggenommen, genauso wie sie selbst ihrer Mama weggenommen wurde … Nur damit Menschen ihre Muttermilch stehlen können.

Männliche Kälber waren keine zu sehen, aber das wunderte mich wenig, sind diese ja nicht rentabel für die Milchwirtschaft und werden sofort getötet.

Außer den drei süßen weiblichen Kälbern, habe ich aber auch die erwachsenen Kühe gesehen, unter denen sich sicher auch die Mamas der drei Babys befanden.
Aber, wie gesagt, ich habe sie nicht zusammen gesehen. Sondern voneinander getrennt. Sie konnten sich nicht einmal sehen.

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Was mir bei den Mutterkühen sofort auffiel: Die Eisenkette um ihren Hals.

Sie bedeutet, dass die Kühe im Stall angebunden werden. Die Anbindehaltung ist in Österreich leider legal, die Kühe müssen lediglich 90 Tage (von 365!!) nach draußen gelassen werden, egal ob nur für eine Stunde oder fünf. Selbst ununterbrochene Anbindehaltung ist mit Sondergenehmigungen erlaubt.
Stellt euch vor, wie es sich wohl anfühlen muss, fast das ganze Jahr über an einer Eisenkette, die gerade mal so lang ist, wie euer Arm, angekettet zu sein. Nicht weggehen oder laufen zu können.
Die Kühe sind auch auf ihre Ketten getreten (siehe Fotos) und haben sie sich an den Körper schlagen lassen müssen, wenn sie schneller gegangen oder ein paar Schritte gelaufen sind.

Wie man auf den Fotos sieht, wurden alle Kühe und Kälber „enthornt„, also die Hörner weggebrannt – man kann sich vorstellen, wie schmerzhaft das gewesen sein muss.

Übrigens: Um die traumatisierten Kälber später daran zu hindern, bei den anderen Kühen zu trinken, hat sich der Mensch etwas ganz Tolles ausgedacht: den Saugstopper. Ein mit spitzen Dornen versehener Ring, der den Kälbern in die Nase gegeben wird, damit sie den anderen Kühen weh tun, wenn sie sich nähern. Hier könnt ihr sowas sehen:

Zerstörte Familien, traumatisierte Kinder und Mütter.

Ist das wirklich nötig? Die Antwort lautet: NEIN. 

Es gibt so viele tolle, vegane Alternativen zu Muttermilch von Kühen und allen Produkten, die daraus gemacht werden.

Es gibt pflanzliche Milch in allen Variationen (Mandel-, Reis-, Soja-, Haferdrink uvm.), veganen Käse (Tipp: SimplyV auf Mandelbasis), veganen Topfen/Quark, veganes Joghurt (aus Cashews, Kokosnuss, Süßlupinen, Soja, etc.), sogar vegane Sahne (zB Soja Cuisine oder auf Reis- oder Haferbasis).

Gibt’s noch andere Milchprodukte, die ich vergessen habe? :D Wenn ja, dann gibt’s auch dafür eine tierleidfreie Alternative :)

Alles was das Herz begehrt – ohne das Herz einer Mutter brechen zu müssen.

Alles Liebe,
eure
Alexandra

 

 

 

 

 

 

Video: Mein Besuch beim Schlachthof Salzburg/Bergheim

Liebe Leute,

ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag veröffentlicht, in dem ich meine Eindrücke zum Besuch beim Schlachthof Salzburg/Bergheim mit der Gruppe „Salzburg Animal Save“ geschildert habe.

Nun gibt es endlich unser Video dazu. Es ist wirklich schön geworden. Ich hoffe, ihr nehmt euch die paar Minuten, um es anzusehen.

It’s Not Food It’s Violence

Alles Liebe,
Alexandra

Hinschauen.

Meine Lieben,

ich bin am Donnerstag sehr früh aufgestanden. Um halb vier Uhr morgens. Was ich dann gemacht habe, habe ich noch nie gemacht.

Ich war mit der Gruppe „Salzburg Animal Save“ beim Schlachthof in Salzburg/Bergheim. An diesem Schlachthof bin ich früher immer mit dem Zug vorbeigefahren, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen, was dort geschieht.

Der Schlachthof Bergheim ist ein wahnsinnig großer Rinderschlachthof. Alle Kühe aus Westösterreich werden dort geschlachtet. 70.000 pro Jahr. Rund 300 pro Tag. Eine unvorstellbare Zahl. Nur eine Statistik.

Aber wir waren dort und haben unzählige Individuen kennengelernt.

Wir waren dort und haben die voll beladenen Transporte gebeten, kurz stehenzubleiben.
Warum? Weil wir nicht wegsehen wollen.

Wir wollten den verängstigten Kühen und Kälbern in die Augen sehen. Sie zärtlich streicheln. Sie trösten. Und ihnen zum letzten Mal (und oft vermutlich auch zum ersten Mal) Liebe entgegenbringen.

Hier einige Fotos, die dabei entstanden sind.

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Es bricht mir das Herz, zu wissen, dass diese wundervollen Tiere längst nicht mehr leben. Dass sie nur wenige Minuten, nachdem ich sie getroffen habe, einen Bolzen in den Kopf geschossen bekamen. Ihre Körperteile längst auf dem Weg in die Supermärkte sind. Wo die Menschen mit ihrem Kauf von Tierprodukten dafür bezahlen, dass dieses Morden geschieht.

Es war schwer für mich, dort zu sein, vor dem Schlachthof. Aber es war nicht so schwer für mich, wie für die Tiere, die ihre letzten Atemzüge taten.

Deshalb ist es so wichtig: Wir dürfen nicht wegsehen. Wir müssen hinsehen. Wenn Unrecht geschieht. Wenn unnötiges Leid und Qual zur Tagesordnung gehört.

Denn: Peace begins on your plate.

Alles Liebe,
eure
Alexandra

 

Salzburg: GustaV

Liebe Leute,

eine vegane Lokalempfehlung, wenn ihr in Salzburg unterwegs seid :)

Das GustaV ist ein rein veganes Café und Bistro, das leckeres Essen und tolle Getränke serviert.

Frühstücken kann man dort bis 16 Uhr (Tipp: Rührtofu mit Pilzen und anderem Gemüse – ein Gedicht! :))

Quelle: http://www.gusta-v.at/de/speis-und-trank

 

Außerdem haben sie Suppen, Sandwiches und Torten (auch Rohkosttorten). Dazu kommen noch wechselnde Tagesgerichte.

Auch beim Trinken bleibt kein Wunsch offen. Die Wahl zwischen Kurkuma Latte, Matcha Latte, verschiedenen Kaffees und Tees, sowie kalten Getränken ist nicht immer leicht :D

Das Lokal ist sehr klein und gemütlich, die Inhaberin unglaublich freundlich :)

Ich war schon öfter dort und kann es euch nur wärmstens empfehlen, dort auch einmal vorbeizuschauen :)

Vielleicht sehen wir uns ja mal dort! :)

Eure
acn

Hirsebrei :)

Guten Morgen, ihr Lieben :)

Es wird Zeit, dass ich euch neben Porridge mein zweites Wochenend-Lieblings-Frühstücksrezept vorstelle: Hirsebrei – natürlich vegan :)

Was ihr braucht:

  • Hirse (ich messe sie immer in einem Glas ab – für mich reichen etwa 75 ml, da die Hirse sehr satt macht)
  • die dreifache Menge pflanzliche Milch
  • Zimt, Vanille und Agavendicksaft
  • optional: Obst, Leinsamen, Chia-Samen, Kakaonibs, Goji-Beeren, … eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt :)

Was ist zu tun:

Hirse waschen und mit der pflanzlichen Milch zum Kochen bringen. Zimt, Vanille und Agavendicksaft einrühren und bei öfterem Umrühren so lange köcheln lassen, bis die Hirse weich ist (etwa 20 Minuten). Dann kannst du noch alles unterrühren, worauf du Lust hast – Fertig! :)

Die Inspiration habe ich von Iss Happy:

Ein Grund, warum ich mich immer besonders auf das Wochenende freue ist, dass ich dann die Zeit habe, mir Porridge oder Hirsebrei zu machen :)

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!

Eure
acn

P.S.: Bitte unterstützt die Petition gegen eine berittene Polizei in Österreich – danke :)

Porridge :)

Guten Start ins Wochenende, meine Lieben :)

Heute habe ich ein sehr leckeres und sehr einfaches Frühstücksrezept für euch: Porridge – natürlich vegan :)

Was ihr braucht:

– Haferflocken oder Dinkelflocken (oder beide gemischt): Ich messe sie immer in einem Glas ab und nehme etwa 150 „ml“ – das wird eine ausreichend große Portion :)
– doppelt so viel pflanzliche Milch wie Haferflocken
– etwas Vanille
– etwas Zimt
– etwas Agavendicksaft
– optional könnt ihr ganz am Ende noch Obst untermischen, z.B.: eine zerdrückte Banane, Apfelstückchen, usw.
– optional: Chia-Samen, geschrotete Leinsamen, Mohn, Kakaonibs, …

Was ist zu tun:

Haferflocken abspülen und mit der pflanzlichen Milch zum Kochen bringen. Vanille, Zimt und Agavendicksaft unterrühren. Zurückschalten und so lange köcheln lassen, bis die Haferflocken weich sind. Dann könnt ihr noch Leinsamen und Chia-Samen untermischen und wenn der Porridge fertig ist, mischt ihr noch die Apfelstückchen o.Ä. unter. Fertig :)

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Das ist ein Foto von dem Porridge, den ich vor einer Woche am Samstag gemacht habe – mit Apfelstückchen und aktivierten Mandeln on top :) Daneben steht ein Bananen-Smoothie.

Lasst es euch schmecken! :)

Eure
acn