Tag-Archiv | Schlachthof

Video: Mein Besuch beim Schlachthof Salzburg/Bergheim

Liebe Leute,

ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag veröffentlicht, in dem ich meine Eindrücke zum Besuch beim Schlachthof Salzburg/Bergheim mit der Gruppe „Salzburg Animal Save“ geschildert habe.

Nun gibt es endlich unser Video dazu. Es ist wirklich schön geworden. Ich hoffe, ihr nehmt euch die paar Minuten, um es anzusehen.

It’s Not Food It’s Violence

Alles Liebe,
Alexandra

Hinschauen.

Meine Lieben,

ich bin am Donnerstag sehr früh aufgestanden. Um halb vier Uhr morgens. Was ich dann gemacht habe, habe ich noch nie gemacht.

Ich war mit der Gruppe „Salzburg Animal Save“ beim Schlachthof in Salzburg/Bergheim. An diesem Schlachthof bin ich früher immer mit dem Zug vorbeigefahren, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen, was dort geschieht.

Der Schlachthof Bergheim ist ein wahnsinnig großer Rinderschlachthof. Alle Kühe aus Westösterreich werden dort geschlachtet. 70.000 pro Jahr. Rund 300 pro Tag. Eine unvorstellbare Zahl. Nur eine Statistik.

Aber wir waren dort und haben unzählige Individuen kennengelernt.

Wir waren dort und haben die voll beladenen Transporte gebeten, kurz stehenzubleiben.
Warum? Weil wir nicht wegsehen wollen.

Wir wollten den verängstigten Kühen und Kälbern in die Augen sehen. Sie zärtlich streicheln. Sie trösten. Und ihnen zum letzten Mal (und oft vermutlich auch zum ersten Mal) Liebe entgegenbringen.

Hier einige Fotos, die dabei entstanden sind.

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Es bricht mir das Herz, zu wissen, dass diese wundervollen Tiere längst nicht mehr leben. Dass sie nur wenige Minuten, nachdem ich sie getroffen habe, einen Bolzen in den Kopf geschossen bekamen. Ihre Körperteile längst auf dem Weg in die Supermärkte sind. Wo die Menschen mit ihrem Kauf von Tierprodukten dafür bezahlen, dass dieses Morden geschieht.

Es war schwer für mich, dort zu sein, vor dem Schlachthof. Aber es war nicht so schwer für mich, wie für die Tiere, die ihre letzten Atemzüge taten.

Deshalb ist es so wichtig: Wir dürfen nicht wegsehen. Wir müssen hinsehen. Wenn Unrecht geschieht. Wenn unnötiges Leid und Qual zur Tagesordnung gehört.

Denn: Peace begins on your plate.

Alles Liebe,
eure
Alexandra

 

Küken in der Mast

Anders als in den Brütereien von Legehühnerfabriken werden Hühner des Typs „Fleischansatz“ nicht nach den Kriterien männlich und weiblich sortiert, sondern nach den Kriterien schwach und stark. Dort werden die männlichen (und natürlich die schwachen und zu spät geschlüpften), da die schwachen Küken „entsorgt“ – also vergast oder bei lebendigem Leibe geschreddert.

Hühner des Typs „Fleischansatz“ nehmen unglaublich schnell unnatürlich viel zu. Die Brust ist dabei speziell groß gezüchtet, da die Nachfrage nach Hühnerbrustfilet sehr groß ist. Die übergroße Brust zerdrückt den Tieren die Lunge. Das zu große Gewicht können ihre Beine meist nicht tragen. Die Beine brechen. Die Tiere können nicht mehr aufstehen. Die Füße und die Körper sind wund und offen, da sie in ihren eigenen Exkrementen stehen und liegen.

Nach nur 30 bis 40 Tagen werden sie zum Schlachthof gebracht und getötet. Und das, obwohl ein Huhn eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren hätte. (Quelle: http://www.vegetarische-initiative.de/lebenserwartung_der_tiere.htm )

„Die gute Nachricht ist: Du kannst ihnen helfen. Bitte probier’s fleischfrei.“

Eure
acn

Tolle ZDF-Dokumentation

Neben den Naturkosmetika möchte ich euch heute auch noch eine tolle ZDF-Dokumentation der Reihe 37 Grad ans Herz legen.

Sie heißt „Unser täglich Tier. Mehr. Schneller. Billiger“ und ist von Manfred Karremann aus dem Jahr 2014. Sie ist objektiv und lässt Fakten und Bilder sprechen.

Und das Beste: Die Dokumentation dauert nur 40 Minuten – also gleich lange wie eine Folge Grey’s Anatomy oder Gilmore Girls – wäre zeitmäßig also durchaus drin, sich die mal anzuschauen ;)

Hier der Link: „Unser täglich Tier. Mehr. Schneller. Billiger“

Würde mich freuen, mich mit euch darüber unterhalten zu können :)

Eure
acn